Logo DenkMal Verlag

Der idealische Körper

"Der idealische Körper"
Philosophische Reflexionen über die Machtergreifung der Körpertechnologien

Günter Seubold

ISBN 978-3-935404-36-5
150 Seiten broschiert

zum Einzelpreis von 17.90 €

zum   Warenkorb hinzufügen
 

Der idealische Körper
Der heutige Mensch versteht sich vor allem als Körperwesen, als ein Körperwesen, das optimiert werden muß. Selbst die Ziele, die er bislang über die Erziehung von Geist und Willen anstrebte, will er nun über die Manipulation seines Körpers mit Hilfe von Körpertechnologien erreichen.

Der Autor verfolgt dieses körpertechnologische Menschenverständnis anhand von Beispielen aus den Medien, der Natur- und Geisteswissenschaft, dem ärztlichen Handeln, der plastischen Chirurgie sowie der Stammzelltherapie und Präimplantationsdiagnostik. Es vergleicht dieses Menschenverständnis mit dem traditionellen metaphysisch-religiösen Menschenbild, erörtert die Vernetzung mit der Existenzphilosophie und Religionskritik der Neuzeit, kritisiert die Bioethik als Magd der Körpertechnologien und macht Vorschläge zur Überwindung der körpertechnologischen Ideologie.

„Ein Gegenentwurf zur Mechanisierung und Technisierung des menschlichen Körpers.“
3sat. Delta, das Denkmagazin.



Eine polemisch engagierte Abrechnung mit dem körpertechnologischen Weltbild. Seubolds prägnante Grundthese ist dabei ... ebenso überzeugend wie seine profunde ... Rekonstruktion der abendländischen Metaphysik. 
Anthroposophie I/2009

Günter Seubolds brillanter Studie ist ein breiter Leserkreis zu wünschen, weil seine philosophischen Reflexionen im wohltuenden Kontrast zur Ideologie des körpertechnologischen Menschenverständnisses und zu der weltweit wachsenden Anwendung unterschiedlichster Körpertechnologien stehen. 
Philosophisches Jahrbuch 116, 2009

Auf eindrückliche Weise gelingt es dem Autor, die Ursachen, die vom ‚rational-säkularen Humanismus‘ zum ‚animal-säkularen Humanismus‘ führten, herauszuarbeiten. Der Traktat darf als gelungene Gesellschaftkritik verstanden werden. Seubold rechnet mit den neuen Technologien nicht nur ab, sondern verweist diese durchaus konstruktiv in ihre Schranken. 
Theologie und Philosophie 84, 2009

[...] mit luzider Begrifflichkeit kenntlich gemachte Tendenzen [...]. Entlang drastischer Beispiele zeigt der Autor auf, wie der quasi chirurgische Eingriff in die Kultur des Körpers die Norm eines ‚idealischen Körpers‘ aufrichtet, in der sich die bislang gültigen Wertmaßstäbe gleichsam wie der Schnee von gestern in der aufgehenden Sonne einer schönen neuen Gesundheits- und Fitnesswelt auflösen. [...] Es wäre zu wünschen, dass dieser Denkanstoß gelegentlich auch dort fruchtet, wo der ‚Wille zum Machen´ anscheinend keinen Raum mehr zum Denken lässt.  
Zeitschrift für Politik (ZfP) 56 (2009)



Hier finden Sie eine Leseprobe im pdf-Format